Erste scheitert kanpp im Finale des Energie-Cup Harz

Nachdem sich unsere Erste in der Gruppe gegen den SV Rammelsberg mit 5:0 durchsetzen konnte und die TuSpo Petershütte nicht zum zweiten Gruppenspiel nicht angetreten ist, stand fest, dass sie am Sonntag im Finale spielen werden. In der Gruppe B konnte sich der MTV Wolfenbüttel II mit 2 Siegen durchsetzen und komplettierte somit das Finalspiel.

Trotz gutem Start und früher Führung gewann am Ende der MTV Wolfenbüttel II knapp mit 2:3.

Trainer Marc Müller zum Spiel und dem gesamten Energie-Cup Harz: „Zunächst einmal großes Lob an unsere Orga! Es hat sich gut angefühlt, in so einem Rahmen wieder Fußball spielen zu dürfen. Was sich natürlich nicht gut angefühlt hat war die nicht unverdiente Niederlage. In der ersten Halbzeit war es phasenweise noch ok. Wir hatten große Chancen zum 2:0 und haben hinten nichts zugelassen. Die zweite Halbzeit war allerdings unterirdisch und Wolfenbüttel ist dann einfach galliger gewesen und von Minute zu Minute mutiger geworden. Wir haben einfach viele falsche Entscheidungen getroffen und uns im Kopf extrem limitiert. In unseren Aktionen gab es immer nur Plan A und wenn der nicht funktioniert hat, sind wir anstatt neu aufzubauen immer ins Risiko gegangen – das war absolut unnötig und auch nicht so besprochen. Auch körperlich fehlt einigen Spielern noch eine Menge. Da haben wir schon aufgezeigt bekommen, dass fußballspezifische Belastung eben eine andere ist. Aber um es auch klar zu sagen: Wir lassen die Kirche jetzt im Dorf. Es ist immer noch recht früh in der Vorbereitung und es gibt keinen Grund, diese Niederlage zu dramatisieren. Aus Coaching-Sicht bin ich sogar ganz froh, weil das Bewusstsein für Dinge, die nicht so gut gelaufen sind, immer größer ist, wenn man Spiele verliert.“

Energie-Cup Harz

Zwischen dem 13. und 18. Juli geht der Energie-Cup Harz in die nächste Runde und in diesem Jahr ist die TSG Bad Harzburg der Veranstalter. Somit können wir uns auf wirklich interessante und spannende Spiele im Sportpark freuen.

Insgesamt nehmen 6 Mannschaften teil, welche in 2 Gruppen aufgeteilt sind. In der Gruppe A befinden sich die TuSpo Petershütte, SV Glückauf Rammelsburg und die TSG Bad Harzburg. In Gruppe B spielen MTV Wolfenbüttel II, VFL Oker und der Goslarer SC 08.

Das Auftaktspiel am 13. Juli findet um 18:30 Uhr zwischen der TSG Bad Harzburg und dem SV Glückauf Rammelsberg statt. Direkt im Anschluss um 20:30 Uhr treffen dann der Goslarer SC 08 und der VFL Oker aufeinander.

Direkt am Mittwoch, dem 14. Juli, geht es ebenfalls mit 2 Spielen weiter. Um 18:30 Uhr spielt der MTV Wolfenbüttel II gegen den VFL Oker, ehe um 20:30 Uhr der SV Rammelsberg und die TuSpo Petershütte trifft.

Nach einem Tag Pause stehen dann am Freitag die letzten Gruppenspiele auf dem Plan. Um 18:30 Uhr bilden der Goslarer SC 08 und der MTV Wolfenbüttel II den Abschluss für Gruppe B, bevor um 20:30 Uhr die TSG Bad Harzburg gegen die TuSpo Petershütte die Gruppe A abschließen.

Am Sonntag, den 18. Juli, stehen dann die Platzierungsspiele auf dem Plan. Um 14 Uhr treffen die beiden Gruppenzweiten im Spiel um Platz 3 aufeinander. Um 16 Uhr findet dann das Finale zwischen den beiden Gruppensiegern statt.

Tageskarten kosten 5€ pro Person. Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer und auf einen spannenden Energie-Cup Harz 2021!

Landesliga wird eingleisig

Text: Björn Gabel, Goslarsche Zeitung

Die Fußball-Landesliga der Herren kehrt vorzeitig in den Vor-Corona-Modus zurück. Nach zwei Rückzügen verständigte sich der Spielausschuss des Fußballbezirks am Mittwochabend darauf, das geplante Modell mit Vorrunde sowie Meister- und Aufstiegsrunde zu kippen und in den Normalspielbetrieb zurückzukehren. Keine Änderungen gibt es für die Bezirksligisten.

Nach dem Rückzug von TuSpo Petershütte und des SV Reislingen-Neuhaus blieben in der Landesliga nur 17 Teams übrig. Geplant hatte der Verband, nach der Vorrunde die Punkte in die zweite Saisonphase mitzunehmen. Das aber ist bei einer ungeraden Zahl an Mannschaften nicht möglich. Nach „Abwägung aller positiven und negativen Argumente“ habe sich der Spielausschuss daher entschieden, die Liga in den ursprünglichen Modus zurückzuführen, teilte Staffelleiter Torsten Tunkel (Göttingen) mit. „Wir sind uns bewusst, dass wir bei einer möglichen, weiteren coronabedingten Unterbrechung Gefahr laufen, die Liga sportlich nicht beendet zu können“, so Tunkel weiter. „Dennoch haben wir uns für diesen Modus entschieden, der in der aktuellen Situation der einzig sinnvolle ist.“

Der Ligastart soll am Wochenende vom 20. bis 22. August erfolgen, das Hinrundenende ist für den 10. bis 12. Dezember vorgesehen. Die Rückrunde beginnt nach den derzeitigen Planungen bereits am 6. Februar 2022. Der Rahmenspielplan geht den Vereinen in den nächsten Tagen zu.

TSG-Stimmen zu der Entscheidung:

Trainer Marc Müller:

„Grundsätzlich herrscht bei uns große Freude. Mit dem Aufstieg haben wir uns auf neue Teams und Plätze gefreut und wollen im ersten richtigen Jahr so viel Landesliga-Flair wie möglich mitnehmen. Es ist in Summe auch attraktiver und fairer. Wie die Umsetzung dann im Detail ausschauen kann muss man abwarten. Den Rückrundenstart im Februar sehe ich noch kritisch, aber dazu wird man sich sicher seine Gedanken gemacht haben.“

Kapitän Patrick Delgado:

„Es fühlt sich endlich wieder nach richtigem Fußball an. Eine komplette Liga mit vielen Spielen ist das, wonach man sich nach der langen fußballfreien Zeit gesehnt hat. Jetzt beginnt das Abenteuer Landesliga erst richtig. Ich kann es kaum erwarten wieder loszulegen!“

Stürmer Marcel Schaare:

„Ich finde das sehr gut! Die Liga ist dann so, wie wir sie ursprünglich kennen. Unsere Chancen auf den Klassenerhalt steigen meiner Meinung nach in einer eingleisigen Landesliga.“

Torhüter Niklas Hanns:

„Ich finde es mega geil nach dieser langen Pause 32 Spiele vor der Brust zu haben. Aus meiner Sicht ist es die richtige Entscheidung, denn die steigende Impfquote und die Testmöglichkeiten machen Hoffnung auf eine halbwegs normale Saison. Besonders freue ich mich natürlich auf die Spiele in meiner zweiten Heimat Göttingen, aber auch die Spiele in Braunschweig werden tolle Auswärtsfahrten sein.“

Betreuer Schorse Koch:

„Ich bin begeistert! Das ist ein richtig gutes Gefühl. Es fühlt sich wieder nach Normalität an aus meiner Sicht ist es auch die gerechteste Lösung.“

Mittelfeldspieler Christian Schubert:

„Grundsätzlich freue ich mich, dass man gegen alle Landesligatruppen des Bezirks Braunschweig antreten darf. Ich bin zuversichtlich, dass die Saison auch durchgezogen werden kann, wenn bis dahin der Anteil der geimpften Personen hoch genug ist. Ein bisschen Skepsis bleibt aufgrund der Pandemie allerdings, besonders im Hinblick auf den Herbst und Winter.“

Stürmer Kai Zechel:

„Der Zusammenführung der beiden Staffeln in eine Liga sehe ich im Grundsatz positiv. Vor allem aus dem Grund, weil es klare Auf-und Absteiger gibt. Gleichermaßen ist das Gesamtkonstrukt für Außenstehende klarer nachvollziehbar.“

Neues Trainerteam in der Ersten

Unser Chefcoach Marc Müller bekommt in der neuen Saison Unterstützung von zwei neuen Co-Trainern. Alexander Scheinpflug wird in der kommenden Spielzeit nicht mehr als aktiver Spieler geführt und rückt ins Trainerteam auf. Ebenfalls dabei ist unser langjähriger Jugendtrainer Maximilian Schneider. „Ich bin super froh, die beiden jetzt in meinem Team zu haben“, so Müller. „Wir wollen und müssen nach der langen Pause viel mehr auf die individuellen Bedürfnisse der Spieler eingehen. Drei Trainer auf dem Platz zu haben schafft uns in Sachen Detailarbeit ganz neue Möglichkeiten. Darüber hinaus passt es menschlich zu 100%“, zeigt sich der Coach happy.

Patenprogramm startet

Im Zuge der Neuausrichtung der Jugendabteilung wird zur kommenden Saison auch das Patenprogramm ins Leben gerufen, in dem Spieler aus dem Seniorenbereich – vornehmlich aus dem Landesligakader – als Paten für Jugendmannschaften installiert werden. „Damit wollen wir eine größere Bindung zwischen den Mannschaften erreichen und vor allem den Herrenbereich mit der Ersten Herren als Flaggschiff greif- und nahbarer machen“, erklärt der Sportliche Leiter Marc Müller. Fußballabteilungsleiter Andreas Schrutek ergänzt: „Dabei sollen die Paten nicht nur rein repräsentative Aufgaben übernehmen. In regelmäßigen Abständen nehmen sie an Trainings- und Spielterminen teil und können somit unsere Jugendtrainerinnen und Jugendtrainer unterstützen. Vor allem für die Kinder ist es aber auch ein Highlight, wenn ein Landesligakicker mal beim Training ist.“

Patrick Delgado und Marcel Schaare machen den Anfang

Die ersten Paten dieser Aktion sind mit dem Landesliga-Kapitän Patrick Delgado und seinem Stellvertreter Marcel Schaare gleich zwei absolute Führungsspieler im Team von Marc Müller. Unser Captain „Patti“ geht nun schon in seine 12. Saison im TSG-Trikot und „der Lange“ knipst seit 2017 für Blau-Gelb. „Beide waren von der Aktion direkt begeistert und haben zugesagt“, freut sich Schrutek. Damit setzen die Routiniers gleich ein Zeichen, dass die Aktion nicht bloß eine Marketingaktion ist, sondern mit Leben gefüllt wird. Unterstützen werden Delgado & Schaare unsere C1 in der Bezirksliga.

In Kürze werden weitere Paten vorgestellt.

+++ Du hast auch Lust, Teil eines Trainerteams zu sein oder gar eine Mannschaft zu übernehmen? Kein Problem, wir sind jederzeit auf der Suche nach Übungsleiterinnen und Übungsleitern. Meld dich einfach per Mail an fussball@tsg-bad-harzburg.de. +++

Hartmut Hiersemann im Interview

Die Corona-Pandemie hat für die Annullierung der letzten Saison gesorgt und somit den aktiven Sport bei uns im Sportpark für lange Zeit zum Stillstand gebracht. Auch wenn inzwischen unsere Jugendmannschaften zum Glück wieder trainieren dürfen, liegen bei den Herrenmannschaften und der Damenmannschafft zum Großteil noch die Bälle im Ballschrank. Doch da wir alle inzwischen nach vorne blicken wollen, haben wir uns mit unseren Trainern mal unterhalten. Auch mit Hartmut Hiersemann, dem Trainer unserer Dritten Herren, haben wir gesprochen.

Wie war die Annullierung der Saison für euch und was wäre in der Saison möglich gewesen?

Der Saisonstart lief für uns optimal und wir konnten unsere ersten drei Spiele alle gewinnen. Was nach oben möglich gewesen wäre, ist schwierig zu sagen und war nach nur drei Spielen nicht einzuschätzen. Dennoch bin ich mir sicher, dass wir eine sorgenfreie Saison gespielt hätten.

Was wird das Ziel für die kommende Saison?

Im Endeffekt ist unser Hauptziel eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzubekommen, mit der wir wieder so gut starten wollen, um auch dann eine ruhige Saison spielen zu können. Im Fokus steht dabei natürlich der Spaß am Spiel und die Gemeinschaft.

Worauf freust du dich am meisten, wenn es wieder losgehen kann?

Ich freue mich darauf meine Jungs wieder zu sehen, zu trainieren und an der Seitenlinie zu motivieren. Wenn man so lange nicht die Möglichkeit dazu hat, fehlt dieses einem mehr und mehr.

Alle Mannschaften dürfen wieder trainieren!

Hier ist die Info, auf die wir so lange gewartet haben!

Mit der neuen Verordnung und der niedrigen Inzidenz bei uns im Kreis dürfen alle unsere Mannschaften wieder den normalen Trainingsbetrieb unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes aufnehmen!

Und das nutzen unsere Mannschaften natürlich direkt und somit starten unsere Erste und Zweite Herren in dieser Woche mit ihrem Training, um der langen Wartezeit seit Ende Oktober ein Ende zu setzen. Wir freuen uns sehr alle wieder im Sportpark auf den Plätzen sehen zu dürfen.

Marc Müller im Interview

Die Corona-Pandemie hat für die Annullierung der letzten Saison gesorgt und somit den aktiven Sport bei uns im Sportpark für lange Zeit zum Stillstand gebracht. Auch wenn inzwischen unsere Jugendmannschaften zum Glück wieder trainieren dürfen, liegen bei den Herrenmannschaften und der Damenmannschafft zum Großteil noch die Bälle im Ballschrank. Doch da wir alle inzwischen nach vorne blicken wollen, haben wir uns mit unseren Trainern mal unterhalten. Den Start macht unser Trainer der Ersten Herren Marc Müller.

Wie war die Annullierung der Saison für euch und was wäre in der Saison möglich gewesen?

Der Saisonabbruch kam dann ja nicht mehr überraschend, dementsprechend hat das final bei uns nicht mehr die allergrößte Emotion ausgelöst. Da wir zudem am Anfang vier Wochen Pokal gespielt haben und dadurch nur auf drei Landesligaspiele gekommen sind, fühlt sich die Saison tatsächlich auch effektiv so an, als hätte sie nie stattgefunden. Eine Prognose, wie die Saison hätte laufen können, ist sehr schwierig. Durch den Auswärtssieg in Landolfshausen haben wir uns aber auf jeden Fall in der Landesliga angekommen gefühlt.

Was wird das Ziel für die kommende Saison?

Für uns ändert sich im Vergleich zur Vorsaison überhaupt nichts. Wir sind immer noch Aufsteiger und gehen mit viel Demut an die Aufgabe „Landesliga“ heran. Das Ziel ist die Klasse zu halten. Darüber hinaus hat jedes Team mit der Herausforderung „Re-Start nach der langen Pause“ zu kämpfen. Hier wollen wir versuchen, in Sachen Trainingssteuerung bestmöglich mit der Situation umzugehen und Verletzungen so gut es geht zu vermeiden. Diese Thematik wollen wir nicht unterschätzen und aus den Erfahrungen des letzten Jahres lernen. 

Worauf freust du dich am meisten, wenn es wieder losgehen kann?

Egal, wie leistungsorientiert wir unterwegs sind, aber nach einem gewonnenen Spiel mit den Jungs in der Kabine zu sitzen, zu lachen und anzustoßen ist etwas, was ich wirklich sehr vermisse und was man jetzt vielleicht auch anders zu schätzen weiß. Im Allgemeinen einfach die Geselligkeit und der Austausch, darauf freue ich mich am meisten.

Die weiteren Trainer werden mit ihren Antworten in den nächsten Tagen folgen.

TSG Bad Harzburg stellt sich im Jugendbereich neu auf

Jugendarbeit wird in der Fußballabteilung der TSG schon seit Jahrzehnten großgeschrieben. Mehr als 400 Kinder und Jugendliche spielen dabei aktiv – eine große Herausforderung auch im administrativen Bereich. Damit die TSG den stetig wachsenden Anforderungen gerecht werden kann soll die Organisationsstruktur jetzt angepasst werden.

Für bessere Aufgabenverteilung sorgen

„Wir wollen die Last auf mehrere Schultern verteilen, damit wir in den einzelnen Bereichen noch effektiver und wirkungsvoller arbeiten können“, so Abteilungsleiter Andreas Schrutek. Aktuell gestaltet es sich so, dass mit Schrutek an der Spitze zwar einige Personen wie Maximilian Schneider als Jugendleiter oder Marc Müller als Sportlicher Leiter Aufgaben und Positionen übernehmen, gleichzeitig aber auch noch in der Trainingsarbeit auf dem Platz eingebunden sind. „Wir müssen uns da breiter aufstellen“, weiß Schrutek.

Für mehr Entlastung der Trainer sorgen

In dem Zusammenhang will die TSG Koordinationsstellen schaffen, in denen administrative Aufgaben trainerseitig abgenommen werden. „Als Jugendtrainer machst du ja längst nicht nur die Arbeit auf dem Platz“, weiß Marc Müller, der selbst schon nahezu alle Altersklassen trainiert ist. „Du musst viel mit den Eltern kommunizieren, die Auswärtsfahrten organisieren, immer wieder auch alternative Angebote schaffen und dich einfach um viele Dinge außerhalb des Platzes kümmern. Eine D-Jugend zu betreuen ist nicht weniger zeitintensiv als eine Herrenmannschaft zu trainieren – dort hat man in der Regel aber mehr Leute im Funktionsteam als bei einer Jugendmannschaft.“  Konkret wird es innerhalb der Fußballabteilung Ansprechpartner geben, die mannschaftsübergreifend Aufgaben übernehmen, die sonst bei den Trainern liegen. Zum Beispiel sieht das neue Konzept Vertrauenspersonen für Eltern oder einen Materialwart vor.

„Wir haben uns in den letzten Monaten intensiv mit den Herausforderungen der letzten Jahre beschäftigt und sind froh, dass wir nun ein konkretes Konzept vorlegen können. Die Trainer sollen somit besonders bei den Aufgaben abseits des Platzes entlastet werden und so den Fokus auf das Sportliche erhöhen können“, fasst Schrutek die Ideen dazu zusammen.

Höhere Aufwandsentschädigungen für Jugendtrainer

Auch die Vergütung der Trainer will die TSG anpassen. „Jugendtrainer bekommen bei uns zwar schon Aufwandsentschädigungen, aber natürlich steckt da auch sehr viel Engagement und Zeit drin,“ beschreibt Müller die aktuelle Situation.  Schrutek ergänzt: „Im Zuge der Neuausrichtung wollen wir den Trainern nicht nur administrative Arbeit abnehmen, sondern auch die Sätze für Aufwandsentschädigungen erhöhen“. Vor allem lizensierte Trainer sollen davon profitieren. An der Stelle weist die TSG auch ausdrücklich darauf hin, dass der Verein die Aus- und Fortbildung seiner Trainer unterstützt – auch finanziell. „Wir wollen ja auch ausgebildete Trainer auf dem Platz, vor allem im Kinder- und Jugendbereich. Die Möglichkeit zur Ausbildung wollen wir geben“, sagt Müller. Dafür wird in Zukunft auch verstärkt auf interne Fortbildungen gesetzt, welche im Vergleich zu den Trainerausbildungen weniger zeitintensiv sind. Diese sollen in der Saison fünf- bis sechsmal stattfinden und nicht nur sportliche Mehrwerte bieten, sondern auch die Gemeinschaft innerhalb der Abteilung stärken.

Patenprogramm in die Jugendarbeit integrieren

Um die Bindung zwischen der Jugend und dem Seniorenbereich zu erhöhen sieht das neue Jugendkonzept auch ein Patenprogramm vor. Dafür werden ab der kommenden Saison für jede Jugendmannschaft Herrenspieler als Paten zur Verfügung stehen. „Die Paten sollen sowohl für die Trainer zur Unterstützung dienen und punktuell beim Training helfen als auch für die Spieler und Spielerinnen Ansprechpartner darstellen. So soll der Schritt aus der Jugend in den Erwachsenenbereich später erleichtert werden, da bereits der persönliche Kontakt besteht und diese sich schneller eingewöhnen können“, so Schrutek. Besonders Spieler der Landesligamannschaft werden hier eingesetzt und Vorbildfunktionen übernehmen.

Mit der Umsetzung des neuen Jugendkonzeptes wird begonnen, sobald die Pandemie-Regelungen wieder ein geregeltes Training für alle Mannschaften zulassen. Dennoch befindet sich die Abteilung  jetzt schon in den finalen Vorbereitungen, um alle Koordinationsstellen und Trainerpositionen zu besetzen. Interessierte sind gerne aufgerufen, Teil dieses Projekts zu werden, egal in welcher Funktion. Vor allem Jugendtrainer aller Altersklassen werden dabei gesucht und können sich entweder telefonisch bei Andreas Schrutek melden (0170-5233623) oder per Mail an trainer@nurdietsg.de schreiben.

Saison offiziell annulliert

Eigentlich wurde schon lange damit gerechnet und vor einigen Tagen kam dann die offizielle Meldung, dass die aktuelle Saison annulliert wird.

Dies bedeutet, die Saison wird auf Null zurückgesetzt und neu begonnen, sobald es die Pandemie-Situation wieder zulassen wird. Auf- und Absteiger wird es daher ebenfalls nicht geben.

Dies ist somit bereits die zweite Saison in Folge, welche nicht zu Ende gespielt werden konnte. Auch wenn wir traurig darüber sind, dass dies weiterhin bedeutet, kein Fußball im Sportpark auf ungewisse Zeit, empfinden wir diese Entscheidung als einzig sinnvolle und hoffen darauf, im Herbst wieder richtig loslegen zu können.

Bis dahin werden wir einige Stimmen aus unserer Abteilung zu der Situation zusammenfassen und uns anschließend mit voller Konzentration auf die nächste Saison vorbereiten. Dazu werden in den kommenden Wochen auch einige Änderungen bei uns im Jugendbereich stattfinden. Auch darüber werden wir zeitnah berichten.